Aktien- und ETF-Broker für Trader
Wer Charts analysiert und danach handelt, braucht einen Broker, dessen Kosten, Ordertypen und Handelsplätze zum eigenen Stil passen. Ein Anleger, der einmal im Monat einen ETF-Sparplan bespart, hat andere Anforderungen als ein Trader, der mehrmals pro Woche Positionen eröffnet und Stop-Orders setzt. Diese Seite hilft dir, die richtigen Fragen zu stellen. Eine konkrete Empfehlung für dich können wir nicht geben, denn sie hängt von deinem Stil, deinem Volumen und deinen Prioritäten ab.
Die wichtigsten Kriterien
| Kriterium | Warum es für Trader wichtig ist |
|---|---|
| Orderkosten | Jede Order kostet. Bei häufigem Handel zählen feste Gebühren, Mindestgebühren und Fremdkosten der Börse stärker als beim Kaufen und Halten. |
| Handelsplätze | Börsenhandel, außerbörslicher Handel und Handelszeiten beeinflussen Spreads und Ausführung. Prüfe, wann du handeln kannst. |
| Ordertypen | Stop-Orders, Limit-Orders und Trailing-Stops setzen deinen Plan um. Nicht jeder Broker bietet alle Typen an jedem Handelsplatz. |
| Ausführung | Spread und Slippage verteuern jeden Trade und fallen im Preisverzeichnis nicht auf. |
| Charts und Tools | Eingebaute Charts sind oft einfach. Manche Trader nutzen zusätzlich eine eigene Charting-Software. |
| Demokonto | Ein Übungskonto hilft beim Test von Plattform und Ordertypen. Mehr dazu unter Demokonto. |
| Sicherung | Wertpapiere gelten als Sondervermögen. Informiere dich über Verwahrung und Einlagensicherung beim Verrechnungskonto. |
Anbieter im Überblick
Die Tabelle zeigt Anbieter, deren Konditionen wir erfassen, sobald verlässliche Daten mit Stand vorliegen. Ohne Datum blenden wir sie aus.
* Werbelink (Affiliate). Bei einem Abschluss oder Kauf über einen solchen Link erhalten wir ggf. eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Wie wir vergleichen: So vergleichen wir.
Was zu welchem Stil passt
- Langfristiger Aufbau: Niedrige Kosten für Sparpläne und Einmalkäufe stehen im Vordergrund. Charts sind zweitrangig.
- Swing-Trading: Positionen werden Tage bis Wochen gehalten. Wichtig sind verlässliche Stop-Orders und faire Kosten pro Order.
- Daytrading: Ausführung, Handelszeiten und Kosten pro Order dominieren. Für Einsteiger ist Daytrading besonders riskant.
Checkliste vor der Eröffnung
- Welche Märkte und Zeiten willst du handeln?
- Welche Ordertypen brauchst du für deinen Handelsplan?
- Wie hoch sind Orderkosten bei deiner typischen Ordergröße?
- Gibt es ein Demokonto oder Testmöglichkeiten?
- Wo liegt dein Geld im Insolvenzfall des Brokers?
- Wie werden Steuern behandelt, und bekommst du die nötigen Bescheinigungen?
Weiter: Brokervergleich, Risikomanagement.
Häufige Fragen
Welcher Broker ist der beste?
Das hängt vom Stil ab. Ein Sparplan-Anleger braucht andere Funktionen als ein Swing-Trader. Vergleiche Kosten, Ordertypen und Handelsplätze anhand deiner typischen Orders.
Brauche ich als Einsteiger einen speziellen Trading-Broker?
Nein. Für Aktien und ETFs ohne Hebel reicht oft ein gewöhnlicher Online-Broker. Wichtig sind Stop-Orders und ein klares Preisverzeichnis.
Sind Charts im Broker ausreichend?
Für den Start meist ja. Wer mehr Indikatoren, Zeichenwerkzeuge und Alarme will, ergänzt eine eigene Charting-Software.
Was kostet ein Trade wirklich?
Neben der Ordergebühr zählen Spread, Fremdkosten und Slippage. Rechne ein Beispiel mit deiner typischen Ordergröße durch.