Charting-Software: TradingView und Alternativen
Eine gute Charting-Software ist das Hauptwerkzeug der Technischen Analyse. Sie liefert Kursdaten, Kerzencharts, Indikatoren, Zeichenwerkzeuge und Alarme. Viele Broker bringen eigene Charts mit. Wer mehrere Märkte vergleicht, Setups sauber dokumentiert oder Alarme setzen will, nutzt oft zusätzlich eine spezialisierte Plattform. Bekannt ist zum Beispiel TradingView. Wir erklären hier, worauf es ankommt, damit du ohne Verkaufsdruck entscheiden kannst.
Was eine gute Plattform können sollte
| Funktion | Warum sie wichtig ist |
|---|---|
| Datenqualität und Märkte | Deckt die Software deine Märkte ab, und sind die Daten in Echtzeit oder verzögert? Das wirkt sich auf die Analyse aus. |
| Zeichenwerkzeuge | Trendlinien, Kanäle, horizontale Marken, Fibonacci und Textnotizen helfen beim sauberen Setup. |
| Indikatoren | Gängige Werkzeuge wie gleitende Durchschnitte, RSI und MACD sollten enthalten sein. |
| Mehrere Zeitebenen | Für die Multi-Timeframe-Analyse wechselst du schnell zwischen Tages-, Stunden- und Wochenchart. |
| Alarme | Preisalarme sparen Bildschirmzeit. Du siehst nur, wenn dein Level erreicht wird. |
| Replay und Test | Manche Plattformen erlauben, vergangene Kurse Kerze für Kerze abzuspielen. Das hilft beim Backtesting. |
| Kosten | Kostenlose Versionen reichen für den Einstieg oft aus. Prüfe, welche Funktionen nur bezahlte Tarife bieten. |
Anbieter im Überblick
Wir tragen Angaben ein, sobald wir sie mit Datum belegen können. Preise und Tarife ändern sich, deshalb prüfe sie immer auf der Seite des Anbieters.
* Werbelink (Affiliate). Bei einem Abschluss oder Kauf über einen solchen Link erhalten wir ggf. eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Wie wir vergleichen: So vergleichen wir.
Broker-Charts oder eigene Software?
- Broker-Charts: Direkt neben der Order, keine zweite Plattform nötig. Funktionen sind aber oft begrenzt.
- Eigene Charting-Software: Mehr Werkzeuge, bessere Dokumentation, Alarme. Dafür ein zusätzlicher Arbeitsschritt, und Orders gibst du weiterhin beim Broker auf.
So testest du eine Plattform
- Lege ein kostenloses Konto an, soweit angeboten.
- Zeichne einen vollständigen Trade ein: Trend, Marken, Einstieg, Stop, Ziel.
- Setze einen Alarm und prüfe, wie er dich erreicht.
- Teste den Chart auf dem Handy, falls du unterwegs arbeitest.
- Prüfe erst danach, ob ein bezahlter Tarif nötig ist.
Weiter: Lernpfad, Aktien- und ETF-Broker.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Charting-Software?
Für den Einstieg nicht zwingend. Die Charts vieler Broker genügen. Mit wachsenden Ansprüchen lohnt sich ein Vergleich.
Ist die kostenlose Version ausreichend?
Für Grundfunktionen oft ja. Einschränkungen gibt es meist bei der Zahl der Indikatoren, Alarme oder Charts pro Ansicht. Prüfe die aktuellen Bedingungen beim Anbieter.
Kann ich über die Software handeln?
Das hängt vom Anbieter und von der Anbindung an einen Broker ab. Prüfe das vorab.