Trading-PC und Laptop: Anforderungen
Für Technische Analyse brauchst du keinen Hochleistungsrechner. Die meisten Charting-Plattformen laufen im Browser oder als Programm auf einem normalen Büro-Rechner. Wichtiger sind Stabilität, genug Arbeitsspeicher und Anschlüsse für deine Monitore. Prüfe die Anforderungen deiner Software beim Hersteller, denn sie unterscheiden sich je nach Programm. Die Werte hier sind Richtwerte.
Desktop, Laptop oder Mini-PC?
| Typ | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Desktop | Leistung und Erweiterbarkeit, viele Anschlüsse, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | Nicht mobil, braucht Platz |
| Laptop | Mobil, Akku als kleine Strom-Absicherung, alles in einem Gerät | Weniger Anschlüsse, Hitzeentwicklung, schwerer aufzurüsten |
| Mini-PC | Klein und sparsam, genügt für Charting | Begrenzte Erweiterbarkeit, Anschlüsse prüfen |
Die wichtigsten Komponenten
| Bauteil | Worauf du achten solltest |
|---|---|
| Prozessor (CPU) | Ein aktueller Mittelklasse-Prozessor reicht meist aus. Mehr Kerne helfen, wenn viele Programme und Charts parallel laufen. |
| Arbeitsspeicher (RAM) | Als Richtwert gelten 16 GB für den Einstieg und 32 GB bei vielen offenen Charts, Browser-Tabs und Programmen. |
| Speicher (SSD) | Eine SSD sorgt für schnelles Starten und flüssiges Arbeiten. Für Kursdaten und Backtests brauchst du mehr Platz. |
| Grafikausgabe | Entscheidend ist die Zahl und Art der Monitoranschlüsse, nicht die Spieleleistung. Prüfe, wie viele Monitore der Rechner ansteuert. |
| Netzwerk | Ein Kabelanschluss (LAN) ist stabiler als WLAN. Eine Zweitverbindung, z. B. per Mobilfunk, hilft bei Ausfällen. |
Zuverlässigkeit und Absicherung
- Stromausfall: Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) überbrückt kurze Ausfälle, damit du offene Positionen steuern kannst.
- Backup-Zugang: Halte Handy-App und Notfallnummer deines Brokers bereit, falls der Rechner ausfällt.
- Sicherheit: Halte Betriebssystem und Browser aktuell, nutze einen Passwortmanager und Zwei-Faktor-Anmeldung bei Broker und E-Mail.
- Trennung: Nutze für das Trading am besten ein eigenes Benutzerkonto ohne unnötige Programme.
Windows, macOS oder Linux?
Die meisten Plattformen laufen im Browser und damit auf jedem System. Einige Desktop-Programme gibt es nur für Windows. Prüfe vor dem Kauf, ob deine Broker-Software dein Betriebssystem unterstützt.
* Werbelink (Affiliate). Bei einem Kauf über einen solchen Link erhalten wir ggf. eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Bei Amazon-Links gilt: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Die Reihenfolge hängt nicht von der Provision ab. Siehe So vergleichen wir.
Weiter: Equipment, Trading-Monitore, Charting-Software.
Häufige Fragen
Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich?
Als Richtwert 16 GB zum Start und 32 GB bei vielen parallel laufenden Programmen. Prüfe die Herstellerangaben deiner Software.
Reicht ein Laptop?
Ja, für die meisten Fälle. Achte auf die Anschlüsse für externe Monitore und auf gute Kühlung.
Brauche ich eine teure Grafikkarte?
Nein. Es zählt, wie viele Monitore du anschließen kannst.
Was passiert bei Internetausfall?
Halte eine Zweitverbindung und die Broker-App auf dem Handy bereit, um Positionen zu schließen.