Sparen
Geld, das du nicht unnötig ausgibst, kannst du investieren. Hier findest du die größten Hebel im Alltag.
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So sparst du Schritt für Schritt
- Überblick gewinnen: Einnahmen und Ausgaben drei Monate erfassen, siehe Haushaltsbuch.
- Kostenfallen finden: Gebühren, Abos und überflüssige Verträge prüfen, siehe Kostenfallen.
- Fixkosten senken: Strom, Gas und Handy vergleichen, siehe Strom, Gas und Handy.
- Steuern zurückholen: Mit der Steuererklärung Geld vom Finanzamt erhalten.
- Gespartes anlegen: Rücklage auf dem Tagesgeld, langfristig Vermögensaufbau.
Wo lohnt sich Sparen am meisten?
| Bereich | Typische Stellschraube | Aufwand |
|---|---|---|
| Wohnen und Energie | Anbieterwechsel, Verbrauch senken | gering bis mittel |
| Versicherungen | Doppelte oder unnötige Verträge kündigen, Tarife vergleichen | mittel |
| Konto und Karten | Kostenloses Girokonto, keine Dispozinsen | gering |
| Mobilität | Kfz-Tarif, Tankverhalten, Alternativen | mittel |
| Steuern | Werbungskosten, Sonderausgaben und Pauschbeträge nutzen | mittel |
Die 50-30-20-Faustregel
Als Orientierung gilt: etwa 50 % des Nettoeinkommens für feste Kosten, 30 % für Wünsche und 20 % für Sparen und Vorsorge. Das ist kein Gesetz, sondern ein Startpunkt, den du an deine Lebenslage anpasst. Wer in teuren Städten lebt, kommt oft nicht auf 20 %. Dann zählt, überhaupt regelmäßig zu sparen, und sei es zunächst wenig. Wie sich kleine Beträge entwickeln, zeigt der Sparplanrechner.
Häufige Fragen
Wie viel sollte ich monatlich sparen?
Als Faustregel etwa 10 bis 20 % des Nettoeinkommens. Wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit, am besten per Dauerauftrag am Monatsanfang.
Was zuerst: Schulden tilgen oder sparen?
Teure Kredite wie Dispo oder Ratenkredite mit hohen Zinsen solltest du zuerst tilgen. Eine kleine Notreserve baust du parallel auf.
Wie groß sollte die Notreserve sein?
Üblich sind drei bis sechs Nettomonatsgehälter, bei Selbstständigen eher mehr. Sie gehört auf ein sicheres Konto mit täglicher Verfügbarkeit.