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Risikolebensversicherung: Wer sie braucht, was sie deckt, worauf du achten solltest

Stand: Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Versicherungsberatung · ohne Gewähr

Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen. Sie ist reiner Todesfallschutz ohne Sparanteil und deshalb vergleichsweise günstig.

Wer braucht sie?

Menschen, deren Tod andere finanziell treffen würde: Familien mit Kindern, Paare mit gemeinsamem Kredit oder Immobilienfinanzierung, Alleinverdiener. Singles ohne Verpflichtungen brauchen sie meist nicht.

Was ist versichert?

Was ist nicht versichert?

Worauf du beim Abschluss achten solltest

Beispiel für die Summe

Familie mit zwei Kindern. Offener Kredit: 150.000 €. Fehlbetrag im Haushalt nach Wegfall des Einkommens und nach Renten: 1.500 € pro Monat über 15 Jahre = 270.000 €. Vorhandenes frei verfügbares Vermögen: 30.000 €.
Bedarf grob: 150.000 € + 270.000 € − 30.000 € = 390.000 €. Dieses Beispiel ist stark vereinfacht und berücksichtigt weder Zinsen noch Steuern.

Kosten

Der Beitrag hängt von Alter, Gesundheit, Raucherstatus, Laufzeit und Summe ab. Junge, gesunde Nichtraucher zahlen deutlich weniger. Früh abschließen und Tarife vergleichen lohnt sich.

Typische Fehler

Dies ist eine allgemeine Information und keine Versicherungsberatung. Bedingungen, Preise und Leistungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif erheblich. Lies vor Vertragsabschluss die Versicherungsbedingungen und das Produktinformationsblatt und lass dich bei Bedarf unabhängig beraten (z. B. Verbraucherzentrale, Versicherungsberater).

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