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Diversifikation: Risiken streuen

Stand: Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Steuer- oder Anlageberatung · ohne Gewähr

Diversifikation bedeutet, das Vermögen auf viele Anlagen zu verteilen, die sich nicht gleich entwickeln. Das senkt das Risiko einzelner Verluste, ohne die erwartete Rendite im selben Maß zu senken. Der Grundgedanke stammt aus der modernen Portfoliotheorie (Harry Markowitz).

Die Dimensionen der Streuung

DimensionBeispiel
AnlageklassenAktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Liquidität
RegionenIndustrieländer, Schwellenländer, Europa, USA, Asien
BranchenTechnologie, Gesundheit, Finanzen, Energie, Konsum
EinzeltitelViele Unternehmen statt weniger
WährungenEuro, Dollar und weitere
ZeitRegelmäßig investieren statt einmal (siehe Sparplan)

Korrelation: Warum es funktioniert

Die Korrelation misst, wie ähnlich sich zwei Anlagen entwickeln (+1 gleich, 0 unabhängig, −1 gegenläufig). Je niedriger die Korrelation, desto stärker der Diversifikationseffekt.

Grenzen

Checkliste für dein Depot

Ebenen der Streuung

EbeneBeispiel
AnlageklassenAktien, Anleihen, Tagesgeld
RegionenWelt statt nur Deutschland
Branchennicht nur Technologie
ZeitSparplan statt Einmalanlage

Grenzen

Diversifikation senkt das Einzelrisiko, schützt aber nicht vor Marktrückgängen. In Krisen laufen viele Anlagen gleichzeitig schlecht.

Dies ist eine allgemeine Information und keine Anlageberatung. Jede Geldanlage birgt Risiken bis hin zum Totalverlust. Beispiele sind Rechenbeispiele, keine Prognosen.

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Häufige Fragen

Reicht ein Welt-ETF?

Er streut über viele Unternehmen und Länder, bleibt aber ein Aktieninvestment.

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