Depotvergleich

Rebalancing: das Depot im Gleichgewicht halten

Stand: Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Steuer- oder Anlageberatung · ohne Gewähr

Mit der Zeit verschieben sich die Anteile im Depot, weil sich die Anlagen unterschiedlich entwickeln. Rebalancing stellt die ursprünglich geplante Aufteilung (Zielgewichtung) wieder her und hält das Risiko im gewünschten Rahmen.

Beispiel

Zielgewichtung: 70 % Aktien, 30 % Anleihen bei 10.000 €. Die Aktien steigen um 30 %, die Anleihen bleiben gleich. Dann liegen 9.100 € in Aktien und 3.000 € in Anleihen, zusammen 12.100 €. Der Aktienanteil ist auf 75,2 % gestiegen, das Depot ist riskanter geworden als geplant. Zielwert Aktien: 8.470 €. Du würdest für rund 630 € Aktien verkaufen und in Anleihen umschichten (oder künftig mehr in Anleihen sparen).

Methoden

MethodeFunktionsweiseHinweis
KalenderEinmal pro Jahr (oder halbjährlich) auf Zielgewichtung zurücksetzenEinfach und planbar
BandbreiteRebalancing, wenn ein Anteil um einen festgelegten Wert abweicht, z. B. 5 ProzentpunkteReagiert nur bei echten Abweichungen
Sparplan-RebalancingNeue Sparraten fließen in die untergewichtete AnlageKeine Verkäufe, keine Steuern, aber langsamer

Steuern und Kosten

Was Rebalancing bringt (und was nicht)

Beispiel

Ziel 70 % Aktien, 30 % Anleihen. Nach starkem Aktienjahr: 80 % und 20 %. Du verkaufst Aktien oder lenkst neue Sparraten in Anleihen, bis das Verhältnis wieder stimmt. Steuern beim Verkauf berücksichtigen.

Regeln im Vergleich

RegelBeschreibung
Kalendereinmal im Jahr
Schwellewenn Abweichung über 5 Prozentpunkte
Sparplanneue Raten in untergewichtete Klasse
Dies ist eine allgemeine Information und keine Anlageberatung. Jede Geldanlage birgt Risiken bis hin zum Totalverlust. Beispiele sind Rechenbeispiele, keine Prognosen.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich rebalancen?

Einmal im Jahr genügt meist.

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